Hinweis: Diese Seite (einschließlich der Unterseiten) bezieht sich auf das Studium nach dem Studienmodell 2002. Informationen zum Studium dieses Faches nach dem neuen Studienmodell ab dem WiSe 2011/2012 finden Sie auf den neuen Informationsseiten. Beachten Sie dabei bitte auch die Informationen zur neuen Studienstruktur. Bereits eingeschriebene Studierende studieren in der Regel weiter nach dem Studienmodell 2002.
Romanische Kulturen: Sprache, Literatur, Geschichte (Bachelor-Nebenfach)
Der Studiengang "Romanische Kulturen: Sprache, Literatur, Geschichte" richtet sich an Studierende, die sich für die Kultur und Geschichte der romanischen Welt von der Antike bis zur Gegenwart interessieren. Er bietet ein für die deutsche Hochschullandschaft innovatives interdisziplinäres Studienangebot im Bereich von Romanistik und Kulturwissenschaft, dessen Ziel es ist, Grund-, Orientierungs- und Methodenwissen aus der Literatur-, Sprach- und Geschichtswissenschaft zu den romanischen Kulturen zu vermitteln.
Im Unterschied zu traditionellen romanistischen Studiengängen verbindet der Bachelorstudiengang "Romanische Kulturen: Sprache, Literatur, Geschichte" philologische, linguistische und literaturwissenschaftliche mit geschichtswissenschaftlichen Fragestellungen. Er beschäftigt sich mit den Kulturen der beiden wichtigsten aktuell gesprochenen romanischen Sprachen Französisch und Spanisch und der historischen Ausgangssprache aller romanischen Idiome, dem Lateinischen. Damit bietet der Studiengang einen umfassenden Blick auf Romanische Kulturen in ihrer historischen Tiefe und geographischen Breite.
Das Nebenfach verbindet mit seinen vier Studienbereichen Sprachpraxis, Literaturwissenschaft, Linguistik und Geschichtswissenschaft verschiedene Disziplinen, die für ein tiefergehendes Verständnis der romanischen Kulturen notwendig sind. In der Kombination der traditionellen philologischen, sprach- und literaturwissenschaftlichen Theorien und Methoden mit der Geschichtswissenschaft erwerben die Studierenden vielfältige, einander ergänzende analytische Fähigkeiten und werden so zu einer selbstständigen und umfassenden wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit fremdsprachlichen Texten und Kulturen befähigt.
Der Überzeugung, dass die fundierte Sprachbeherrschung den Schlüssel zum angemessenen Verständnis romanischer Kulturen darstellt, wird dabei durch eine sorgfältige geisteswissenschaftliche Fachsprachenausbildung Rechnung getragen. Hinzu tritt die historische Tiefenschärfe, die es erst ermöglicht, Sprache und Kultur als Resultate geschichtlicher Prozesse und Weichenstellungen zu verstehen.
Der Studiengang wendet sich an Abiturienten/innen, die eine spätere Tätigkeit in medienbasierten Berufsfeldern, in internationalen kulturellen und politischen Organisationen und Institutionen sowie im Bereich der Sprach- und Kulturvermittlung anstreben. Gleichzeitig ist der Studiengang eine ideale Basis für Studierende mit Forschungsinteresse, die das Studium bis zum Masterabschluss oder darüber hinaus fortführen wollen.
Formalia
Studienumfang und -dauer, Prüfungen »
Zugangsvoraussetzungen »
Für Spanisch und Französisch sind Kenntnisse auf der Niveaustufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens erforderlich, dies entspricht 3 Jahren schulischem Fremdsprachunterricht. Die Sprachkenntnisse können ebenfalls durch die entsprechenden Test Diplôme d'Etudes en Langue Française (DELF) oder Diplomas de Español como Lengua Extranjera (DELE) nachgewiesen werden.
Für Latein ist der Nachweis des Latinums erforderlich.
Studienbeginn »
Einschreibung »
Verantwortlich für das Fach Romanische Kulturen ist die Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft.



