Hinweis: Diese Seite (einschließlich der Unterseiten) bezieht sich auf das Studium nach dem Studienmodell 2002. Informationen zum Studium dieses Faches nach dem neuen Studienmodell ab dem WiSe 2011/2012 finden Sie auf den neuen Informationsseiten. Beachten Sie dabei bitte auch die Informationen zur neuen Studienstruktur. Bereits eingeschriebene Studierende studieren in der Regel weiter nach dem Studienmodell 2002.
Naturwissenschaftliche Informatik im Bachelor
Die Naturwissenschaftliche Informatik ist eine Schlüsseltechnologie für den Fortschritt in den Naturwissenschaften. Die zunehmende Bedeutung der Informationsverarbeitung in Biologie, Biotechnologie, Chemie und Physik hat einen hohen Bedarf an interdisziplinär ausgebildeten Informatikerinnen und Informatikern erzeugt.
Dem kommt das Bachelor-Studium Naturwissenschaftliche Informatik nach, das Kenntnisse und Fähigkeiten sowohl in der Informatik als auch in einem der genannten naturwissenschaftlichen Fächer vermittelt. Das praxisnahe Studium soll die Studierenden befähigen, Informationstechnologie gezielt in den Dienst einer Naturwissenschaft zu stellen und beispielsweise riesige Datenmengen angemessen zu verarbeiten oder biologische, chemische oder physikalische Analysemethoden zu entwickeln, zu simulieren und zu verifizieren.
Im Studium werden die allgemeinen Grundlagen der Informatik vermittelt (Algorithmen und Datenstrukturen, Betriebssysteme, Techniken der Software-Projektentwicklung, Rechnerarchitektur, Grundlagen der theoretischen Informatik). Zur Vertiefung werden Module aus eher anwendungsorientierten Bereichen der Informatik angeboten (z.B. Datenbanken, Parallele Datenverarbeitung, Robotik, Computergrafik, Mustererkennung, Algorithmische Stochastik in der Bioinformatik).
Der naturwissenschaftliche Teil des Studiums besteht in den ersten Semestern aus der Vermittlung allgemeiner Grundlagen der Biologie, Chemie und Physik. Im Anschluss daran wählen die Studierenden eines der Profile Biologie, Biotechnologie, Chemie oder Physik, in dem vertiefende Module zu belegen sind.
Viele Methoden und Konzepte der Informatik wie auch der Naturwissenschaften basieren auf mathematischen Verfahren. Daher sind im Rahmen dieses Bachelor-Studienganges auch Module vorgesehen, die Grundlagen der Mathematik sowie den praktischen Umgang mit mathematischen Tools vermitteln.
Der individuelle Studienschwerpunkt kann entweder im Bereich der Informatik oder im Bereich des gewählten naturwissenschaftlichen Profils (Biologie, Biotechnologie, Chemie oder Physik) gesetzt werden.
Sowohl in der naturwissenschaftlichen Forschung als auch in darauf aufbauenden Wirtschafts- und Dienstleistungszweigen besteht ein hoher Bedarf an interdisziplinär ausgebildeten Naturwissenschaftlichen Informatikerinnen und Informatikern. Besonders in der Industrie nimmt der Bedarf an diesen Fachkräften weiter zu, so dass sich derzeit gute Berufschancen ergeben.
Die Universität Bielefeld gehört auf dem Gebiet der Bioinformatik zu den nationalen wie internationalen Spitzenuniversitäten. Bereits während des Bachelor-Studiums und verstärkt während des Master- und Promotionsstudiums profitieren die Studierenden davon, indem sie Einblick in die aktuelle Forschung auch in diesen Fächern gewinnen und ihnen durch die breiten internationalen Kooperationen der Fakultät Studien- und Forschungsaufenthalte im Ausland erleichtert werden.
Studienumfang und -dauer, Prüfungen »
Das Fach wird als Kernfach mit vertiefendem Nebenfach studiert. Das Studium ist modular aufgebaut und umfasst 180 Leistungspunkte. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester. An die Stelle einer Abschlussprüfung treten studienbegleitende Einzelleistungen.
Zugangsvoraussetzungen »
Studienbeginn »
Bewerbung »
Verantwortlich für das Fach Naturwissenschaftliche Informatik ist die Technische Fakultät.



