Hinweis: Diese Seite (einschließlich der Unterseiten) bezieht sich auf das Studium nach dem Studienmodell 2002. Informationen zum Studium dieses Faches nach dem neuen Studienmodell ab dem WiSe 2011/2012 finden Sie auf den neuen Informationsseiten. Beachten Sie dabei bitte auch die Informationen zur neuen Studienstruktur. Bereits eingeschriebene Studierende studieren in der Regel weiter nach dem Studienmodell 2002 Beachten Sie bitte auch die Auslaufregelungen.
Geschichtswissenschaft im Bachelor
Geschichte Studieren an einer Forschungsuniversität
Die Bielefelder Geschichtswissenschaft erfreut sich weltweiter Bekanntheit. Bielefeld School ist ein Markenzeichen für moderne, theoriegeleitete Geschichtswissenschaft an einer Forschungsuniversität. Die intensive Verzahnung aller geschichtswissenschaftlichen Abteilungen zu thematischen und methodischen Schwerpunkten bestimmt das Lehr- und Arbeitsklima.
Als einzige deutsche Universität organisiert Bielefeld das Studium nicht nach der traditionellen Epocheneinteilung Antike-Mittelalter-Neuzeit, von der keine intellektuelle Kraft mehr ausgeht. Studienverlauf und Forschungsprogramme sind strukturiert durch das Epochenmodell Vormoderne-Moderne, das in den internationalen Diskussionen längst die Problemstellungen dominiert.
Bielefeld ist keine Massenuniversität. Eine überschaubare Zahl an Studierenden und eine engagierte Lehre mit einer Vielzahl innovativer, praxisbezogener Lehrformen gewährleisten eine intensiv betreute, hoch qualifizierte Berufsvorbereitung und den Erwerb eines Abschlusses an einem international renommierten Standort geschichtswissenschaftlicher Forschung.
Das Bielefelder Modell
Das Bielefelder Modell des Bachelor und Master in Geschichte ist durch eine integrierte Vermittlung von forschungsorientiertem Fachstudium, Schlüsselkompetenzen und berufsqualifizierenden Angeboten bestimmt. Berufsrelevante Schlüsselkompetenzen werden nicht - wie an fast allen anderen Universitäten - an Spezialeinrichtungen delegiert, sondern als Teil des forschenden Lernens in die fachwissenschaftliche Ausbildung integriert.
Die Bielefelder Geschichtswissenschaft bietet ihren Studierenden nicht nur erstklassige Partneruniversitäten im westlichen und östlichen Ausland (wie Johns Hopkins in Baltimore, die Central European University in Budapest, die European University in St. Petersburg, Paris VII oder die Ecole des Hautes Etudes en Science Sociale. Centre de Recherches Historiques in Paris sowie Kooperationen im Rahmen des Erasmusprogramms mit mehr als 20 renommierten Universitäten in 14 Ländern). Sie kooperiert ebenso engagiert mit führenden Wirtschaftsunternehmen (wie Volkswagen in Wolfsburg und Bertelsmann in Gütersloh), mit hochrangigen Museen (wie dem Ruhrland Museum in Essen), mit Journalisten aus führenden Medien.
Das Bielefelder Modell ist so organisiert, dass die Entscheidung für einen bestimmten Ausbildungsgang (fachwissenschaftliches Profil oder Lehramt) vergleichsweise lange (nämlich sechs Semester) offen gehalten werden kann.
Mögliche Berufsfelder
Generell bereitet der Bachelor-Studiengang Geschichtswissenschaft auf alle beruflichen Tätigkeitsfelder vor, in denen Kommunikation, kompetentes Erfassen kultureller Zusammenhänge und Textproduktion im Mittelpunkt steht: Politikberatung, Verlagswesen, Öffentlichkeitsarbeit, Kulturmanagement, Medien, Forschung. Die Profile Lehramt an Gymnasien/Gesamtschulen (Gym/Ge), Lehramt an Haupt- und Realschulen (HR) sowie Lehramt an Grundschulen (G) zielen speziell auf das Berufsfeld Schule.
Profile
An der Universität Bielefeld kann der Bachelor-Studiengang Geschichtswissenschaft mit den folgenden Profilen studiert werden, wobei jedes dieser Profile im Kern- oder im Nebenfach studiert werden kann:
Formalia
Studienumfang und -dauer, Prüfungen »
Zugangsvoraussetzungen »
Voraussetzung für den Zugang zum Studium ist das Abitur oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss. Erforderlich für ein erfolgreiches Studium der Geschichtswissenschaft sind darüber hinaus Kenntnisse in Englisch und Französisch. Französisch kann durch eine andere Fremdsprache ersetzt werden. Der Nachweis der Sprachkenntnisse erfolgt durch das Abiturzeugnis oder durch Bescheinigungen der Universität oder außeruniversitärer Einrichtungen, sofern diese Bescheinigungen als äquivalent anerkannt werden können. Fehlende Sprachvoraussetzungen müssen bis zum Ende des 3. Semesters nachgeholt werden.
Für einen fachwissenschaftlichen Master-Abschluss werden darüber hinaus Kenntnisse in einer dritten Fremdsprache (bei einer Profilbildung in Alter oder Mittelalterlicher / Frühneuzeitlicher Geschichte vertiefte Kenntnisse in Latein) vorausgesetzt. Für einen Master-Abschluss mit dem Berufsziel "Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen" ist das Latinum Voraussetzung. Fehlende Sprachvoraussetzungen für den Master-Studiengang sollten vor Aufnahme des Master-Studiums unbedingt nachgeholt werden.
Studienbeginn »
Bewerbung »
Die Studienplätze für dieses Fach unterliegen einer universitätsinternen Zulassungsbeschränkung (Orts-NC). Weitere Informationen, insbesondere über die Bewerbungsfristen und das Bewerbungsverfahren, erhalten Sie beim Studierendensekretariat. Wenn Sie wissen möchten, welcher NC in früheren Semestern galt, sehen Sie bitte hier nach.
Verantwortlich für das Fach Geschichte ist die Fakultät für Geschichtswissenschaft und Philosophie, Abteilung Geschichtswissenschaft



