BiSEd-Graduiertenangebot

Das netzwerkartig organisierte Graduiertenangebot der Bielefeld School of Education richtet sich an alle Nachwuchswissenschaftler*innen der Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften sowie an promotionsinteressierte (abgeordnete) Lehrkräfte und Lehramtsstudierende im Master of Education.
Die Teilnahme am BiSEd-Graduiertenangebot ist freiwillig und unabhängig davon möglich, ob man in einen Promotionsstudiengang eingeschrieben ist oder frei promoviert, ob man an einem Graduiertenprogramm teilnimmt oder man Mitglied einer Graduiertenschule ist.

Beratung, Information und Vernetzung »

Beratung – PROMOVIEREN UND HABILITIEREN IM KONTEXT VON LEHRERBILDUNG

Beraten werden Promotionsinteressierte, Promovierende und Postdocs der Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften zum Promovieren und Habilitieren im Kontext von Lehrer*innenbildung.
Die Beratungsthemen reichen von forschungsmethodischen, organisatorischen und strukturellen Fragen und Herausforderungen in Bezug auf die Qualifizierungsphase über Forschungsförderung, Antragstellung und Publikation bis hin zur Berufswegplanung, fachlichen Verortung, Promotionsbetreuung, Projekt- und Zeitmanagement sowie Work-Life-Balance.
Die Beratung erfolgt nach Vereinbarung in einem geschützten Rahmen und ist selbstverständlich vertraulich. Je nach Beratungsanliegen und auf Wunsch erfolgt eine Weitervermittlung.

 

Information – ANGEBOTE FÜR NACHWUCHSWISSENSCHAFTLER*INNEN DER FACHDIDAKTIKEN UND BILDUNGSWISSENSCHAFTEN

Informiert wird außerdem über Veranstaltungen, Workshops, Tagungen oder Ausschreibungen, welche sich an Nachwuchswissenschaftler*innen der Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften richten. Diese werden auch auf unserer Homepage sowie in einem monatlich erscheinenden BiSEd-Graduierten Infobrief bekannt gegeben.

 

Vernetzung – PEER-AUSTAUSCH UND PEER-MENTORING

Initiiert und organisiert werden zudem Angebote und Formate, in denen sich der fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Nachwuchs austauschen, voneinander profitieren und miteinander lernen kann. Wir bieten hierzu die Infrastruktur, um etwa Netzwerktreffen zu bestimmten Themen zu organisieren (beispielsweise das NachwuchsNetzwerk Inklusion), Forschungswerkstätten zu gründen oder eine PeerCoaching-Gruppe zur Berufsorientierung ins Leben zu rufen.
In Kooperation mit dem Arbeitsbereich BI:Train bieten wir außerdem eine Doktorand*innen_PeerBeratung an – eine strukturierte kollegiale Fallberatung, die als Entscheidungshilfe dient und bei der Entwicklung von Handlungsformaten für herausfordernde Situationen im Promotionsalltag unterstützt.

Forschungswerkstätten »

INTERPRETATIONSGRUPPEN │ FORSCHUNGSMETHODEN, METHODOLOGIEN, THEORIEN │ FORSCHUNG IM DISKURS

Bei den Forschungswerkstätten handelt es sich um selbstständig organisierte, Fächer und Disziplinen übergreifende Diskussions-, Analyse- und Interpretationsgruppen sowie themen- oder methodenspezifische Netzwerke von und für Nachwuchswissenschaftler*innen (vornehmlich der Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften). Leitend ist die Maxime „Forschung im Diskurs“. Die Teilnahme an den Gruppen ist freiwillig und steht grundsätzlich allen Interessierten offen.
Gegenstand der Forschungswerkstätten können die Qualifikationsprojekte der teilnehmenden Nachwuchswissenschaftler*innen, insbesondere sich diesbezüglich ergebende methodische, methodologische, theoretische oder themenbezogene Fragen, sein, welche reflektiert und kritisch mit den Peers diskutiert werden. Gemeinsamer Bezugspunkt einer Werkstatt kann beispielsweise die Arbeit mit derselben Forschungsmethode sein (z.B. Dokumentarische Methode). Im Fokus solcher, durch eine spezielle Methode geprägten, Forschungswerkstätten, steht meist die gemeinsame Arbeit am empirischen Material, das die Teilnehmenden in die Werkstatt einbringen. Alternativ dazu gibt es auch Forschungswerkstätten, die sich stärker konzeptionellen Fragen und den verschiedenen Zugängen zu einem Thema widmen, wobei ggf. das Thema den gemeinsamen Bezugspunkt bildet (siehe NachwuchsNetzwerk Inklusion). Als gemeinsame Klammer einer Werkstatt kann auch die Arbeit mit einem bestimmten Konzept, einer bestimmten Theorie oder zu einem bestimmten Konstrukt sein (siehe Arbeitsgruppe Subjektive Theorien/Beliefs). In solchen Werkstätten stehen meist Diskussionen u.a. über Gemeinsamkeiten und Abgrenzbarkeit von Konstrukten im Vordergrund.

Im Rahmen des BiSEd-GraduiertenNetzwerks existieren aktuell folgende Forschungswerkstätten, zu denen auf Anfrage via bised-graduiertennetzwerk@uni-bielefeld.de gerne Kontakt hergestellt werden kann:

  • NachwuchsNetzwerk Inklusion
  • Arbeitsgruppe Subjektive Theorien/Beliefs
  • Arbeitsgruppe Professionstheorien
  • Forschungswerkstatt Grounded Theory
  • Forschungswerkstatt Dokumentarische Methode
  • Forschungswerkstatt Videographie
  • Forschungswerkstatt Gesprächsanalyse
  • Forschungswerkstatt Objektive Hermeneutik
  • Forschungswerkstatt Qualiitative Inhaltsanalyse
  • Netzwerk Strukturgleichungsmodelle
  • Netzwerk Clusteranalyse

Eine thematisch und methodisch offene Peer-Werkstatt, in der Werkstatt-Gespräche unter der Maxime „Forschung im Diskurs“ stattfinden, bietet die BiProfessional-Werkstatt im Rahmen des BiProfessional-Graduiertenprogramms „Lehrerprofessionalisierung“ an.

Möchten Sie eine neue Forschungswerkstatt initiieren und sind auf der Suche nach Interessierten, dann melden Sie sich bitte bei Carolin Dempki.

Für Vernetzungsmöglichkeiten mit qualitativ Forschenden anderer Universitäten siehe hier.

Angebote zu Forschungsmethoden und Forschungsdaten »

METHODENWORKSHOPS │ UMGANG MIT FORSCHUNGSDATEN │ FORSCHUNGSDATENMANAGEMENT

Auf Anfrage und unter der Voraussetzung der verbindlichen Teilnahme von mindestens acht Nachwuchswissenschaftler*innen werden Methodenworkshops – gerne in Anbindung an eine Forschungswerkstatt – oder Veranstaltungen zum Forschungsdatenmanagement organisiert. Auch Fragen zum Datenschutz sowie zur Anonymisierung von Forschungsdaten können aufgegriffen werden. Vorschläge sind sehr willkommen und können jederzeit bei bised-graduiertennetzwerk@uni-bielefeld.de eingereicht werden.

Angebote der Universität finden Sie hier.

Angebote zu Berufsorientierung und Karriereplanung »

BERUFSWEGPLANUNG │ KARRIEREENTWICKLUNG │ QUALIFIZIERUNG „ON THE JOB“

Die gemeinsam mit dem Career Service entwickelten Veranstaltungen richten sich an Promovierende und Postdocs der Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften mit einem Klärungsbedarf hinsichtlich des möglichen beruflichen Werdegangs. Ziel ist es zunächst Vorgehensweisen kennenzulernen und zu erproben, wie die eigene berufliche Orientierung gelingen kann. Zentraler Ausgangspunkt für die individuelle Berufsorientierung sind die bisher ausgeübten Tätigkeiten und erlangten Kompetenzen. An die berufsbiographische Bestandsaufnahme schließen sich die Berufsfeldrecherche und die Netzwerk-Strategie an. Sowohl die Informationen als auch die Übungen zur Selbst- und Fremdeinschätzung unterstützen die Entscheidungsfindung bzgl. eines dauerhaften Verbleibs im Wissenschaftssystem oder des Übergangs in den außeruniversitären Arbeitsmarkt. Hierzu werden auch mögliche Berufsfelder und deren Anforderungen aufgezeigt und ein Austausch mit Personen in verschiedenen inner- und außerakademischen Positionen angeregt. Nach dem Motto „Qualifizierung on the job“ werden zudem Möglichkeiten zum Erwerb berufsrelevanter Schlüsselqualifikationen aufgezeigt, welche sich im direkten Arbeitsumfeld finden und strategisch für die eigene Karriereentwicklung nutzen lassen (siehe beispielsweise das Qualifizierungspotential der Materialwerkstätten).

 

Vom 04. - 08. November 2019 findet an der Universität die Woche der Beruforienierung statt.

 

Weitere Angebote der Universität finden Sie hier.

Angebote zu Schlüsselkompetenzen »

ZEIT- UND PROJEKTMANAGEMENT │ WISSENSCHAFTLICHES SCHREIBEN UND PUBLIZIEREN │ DRITTMITTELAKQUISE UND PROJEKTANTRÄGE SCHREIBEN

In Kooperation mit zentralen Einrichtungen der Universität Bielefeld (siehe Bielefelder Personaloffensive-Netzwerk) werden Informationsveranstaltungen, Seminare und Workshops zu Schlüsselqualifikationen konzipiert und organisiert (z.B. Exposee-Workshops und Schreibwerkstatt, Veranstaltungen zu Forschungsförderung/Drittmittelakquise und zum Schreiben von Projektanträgen).

Angebote der Universität finden Sie hier.

BiSEd-Kolloquium »

(LEHRER*INNEN-)BILDUNGSFORSCHUNG MADE IN BIELEFELD

Präsentation und Diskussion von aktuellen Forschungsprojekten oder -vorhaben im Kontext von (Lehrer*innen-)Bildungsforschung sowie schul- und unterrichtsbezogener Forschung, aber auch zentrale Elemente des Lehramtsstudiums stehen im Fokus des interdisziplinären Kolloquiums. Sowohl die (wechselnden) Mitglieder des Veranstalter*innen-Teams als auch die Vortragenden gehören unterschiedlichen Fakultäten, Arbeitsgruppen und Einrichtungen an und vertreten verschiedene Paradigmen. Das Kolloquium versteht sich insofern als ein Ort, der die unterschiedlichen Zugänge zur (Lehrer*innen-)Bildungsforschung der Universität Bielefeld sichtbar macht, zum Austausch einlädt und zur Vernetzung der verschiedenen Akteure beiträgt. Nachwuchswissenschaftler*innen eröffnet das Kolloquium die Chance, die verschiedenen Paradigmen kennenzulernen, das Halten von Vorträgen einzuüben, ihre Sichtbarkeit durch Präsentation von Ergebnissen zu erhöhen und sich zu vernetzen.

Nähere Informationen zum BiSEd-Kolloquium, das aktuelle Programm sowie die Programme aus den Vorsemestern finden Sie hier.

Bielefelder Frühjahrstagung »

NACHWUCHSTAGUNG │ FORSCHUNGSWERKSTÄTTEN │ QUALIFIKATIONSPROJEKTE

Die BiSEd veranstaltet zusammen mit den lehrer*innenbildenden Fakultäten jeweils im Frühjahr eine Nachwuchstagung, die sich an (Post-)Doktorand*innen der Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften richtet und zur Vernetzung beitragen soll.
Den Auftakt bildet jeweils eine Prä-Konferenz „Von (Post-)Doktorand*innen für (Post-) Doktorand*innen“, bei der die Unterstützung durch und der Austausch mit Peers im Vordergrund stehen. Ausgehend von der Maxime „Forschung im Diskurs“ bietet die Haupttagung den Nachwuchswissenschaftler*innen darüber hinaus die Möglichkeit, ihre Qualifikations- und Forschungsprojekte oder Teile daraus im Rahmen von thematisch und methodisch offenen Forschungswerkstätten zu präsentieren und mit Doktorand*innen, Postdocs und Hochschullehrenden aus unterschiedlichen Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften zu diskutieren. Parallel dazu gibt es ein öffentliches Rahmenprogramm aus Symposium, Impuls- und Abschlussvortrag zu einem jährlich wechselnden Thema, welches ebenfalls zur Vernetzung beitragen und zum Diskurs einladen möchte.


Nähere Informationen zur Bielefelder Frühjahrstagung, den aktuellen Call for Papers sowie die Programme aus den Vorjahren finden Sie hier.

 

 

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